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My Estonia 1&2 - Rezension

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Als ich dieses Buch von Justin Petrone zufällig im Rahva Raamat („Nationalbuch“) Buchladen in Tartu entdeckte, fragte ich mich, wie ich das so lange übersehen konnte. Justin und Epp Petrone sind relativ bekannte Journalisten in Estland, deren Verlag Petrone Print inzwischen ein erfolgreicher Reiseverlag ist, die Bücher ähneln der „Gebrauchsanweisung“-Reihe des deutschen PIPER-Verlags – verschiedene Autoren erzählen übr die Länder, die sie bereisen, alle Titel ähneln sich: „Minu India“, „Minu Jaapan“, „Minu Reykjavik“, „Minu Eesti“ – „Mein Estland“. Justin Petrone ist US-Amerikaner italienischer Abstammung, der nicht recht weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll. Erstmal Journalismus studieren, schreiben kann er schließlich. Ein Auslandssemester in Dänemark. Nach dem Abschluss meldet er sich für einen Korrespondenten-Workshop in Finnland an, eine Aktion des finnischen Tourismusverbandes für junge Journalisten. Der Ausflug nach Skandinavien verändert das Leben des 23-jährig

Gehen, um zu bleiben - eine Rezension

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In der Lernphase, wenn ich nicht unterwegs sein kann, plane ich schon wieder meinen nächsten Trip nach Estland. Und träume von weiteren Reisen... In Zukunft will ich hier auch meine Literaturempfehlungen mit euch teilen. Los geht's mit "Gehen, um zu bleiben" von Anika Landsteiner. Diese Rezension erschien zuerst im NexUs - der Studierendenzeitschrift der TiHo Hannover. Als Anika Landsteiner das erste Mal in New York ist, denkt sie, hier könne sie für immer bleiben. Viele Jahre später fühlt sie sich in dieser Stadt nicht mehr zu Hause, denn sie hat erkannt: Zu Hause kommt man immer wieder dort an, wo man sich wohlfühlt, „wo der Schlüssel ins Schloss passt, ich die Sprache verstehe und das WLAN funktioniert.“ Reisen macht nur dann richtig Spaß, wenn man einen Ort hat, an den man immer wieder zurückkehren und zu Hause sein kann. Um zu dieser Erkenntnis zu gelangen, braucht es eine gehörige Portion Abenteuerlust und ganz viel Fernweh. Das Buch beginnt mit einem R