Ferien in Schweden und die Brücke nach Dänemark

Erst jetzt fühle ich mich in Schweden angekommen. Wir fahren mit der Tram bis zur letzten Station und steigen auf eine kleine Fähre um, die im City-Ticket inbegriffen ist und uns in den Göteborger Schärengarten hinausbringt. Was soll man zu dieser Idylle noch sagen? Fotos wären gut, aber leider ist die Speicherkarte meiner Kamera voll – es gibt nur noch Handybilder ab jetzt.




Wir steigen auf dem erstbesten Inselchen aus und laufen ein bisschen durch die Sonne. Die hübschen schwedischen Holzhäuser sind auf oder in die Felsen gebaut, die Gemüse- und Blumenbeete dazwischen. Am Hafen (naja… an der Anlegestelle) hat jeder Bewohner eine Schubkarre stehen, um die Einkäufe vom Boot zum Haus zu transportieren. Mit Name oder Hausnummer drauf.


Nachmittags lassen wir uns mit dem Regionalzug ein kleines Stück außerhalb der Stadtgrenzen fahren und wir wandern durch den Wald, zwischen Felsen und Seen hindurch. Es ist der erste Teil des Bohusleden-Trails, den Joe letztes Jahr gegangen ist. Über eine kleine Hängebrücke erreichen wir eine schmale Stelle zwischen zwei der Seen, wo wir unser Zelt aufschlagen und ein Feuer machen können. Und baden – eiskalt, aber sehr, sehr schön!






Drei outdoorbegeisterten Schweden sind wir begegnet, einem sechzigjährigen Jogger – und einem deutschen Touri. Ansonsten sind wir alleine.



Am nächsten Morgen geht es aber schon wieder zurück in die Zivilisation und mit dem Zug gen Süden. In Malmö steigen wir um in die Bahn, die uns über die Öresundbrücke nach Kopenhagen bringt. Darauf hatte ich mich schon ziemlich lange gefreut, da eine meiner Lieblingsserien, „Die Brücke“ sich in dieser Gegend abspielt (inklusive Showdown neben den Gleisen auf der Brücke).

Ein letztes Mittagessen in Schweden - in einem veganen Restaurant auf einer Brücke

In Kopenhagen geht die Sonne so früh unter, dass wir im Dunkeln von unserer Unterkunft bis an den Strand laufen. In der Ferne sieht man die Lichter der Brücke.

Die Brücke - Transit in den Tod (ZDF)


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